Newsflash

Völlig überraschend hat mich die ordentliche DV des Oberwalliser Jägerverbandes zu ihrem Präsidenten gewählt. Ob es da unter den über 1000 Oberwalliser Jägern nicht gute jüngere Semester gehabt hätte? So bin ich denn nun bei der grünen Gilde neben recht leidenschaftlichem Jäger auch noch Dirigent der Jagdhornbläser "Gämschbeck", Prüfungsexperte bei der Jungjägerprüfung, Mitglied des Kantonalvorstandes (9 Mitglieder) und eben neuer Präsident des OWJV für vier Jahre. Allen ein kräftiges Weidmannsheil und unterstützt mich! Das Wallis soll stolz auf seine über 3000 JägerInnen sein.
 

08.03.2012

Nächste Woche ist die Grossratssession während 3 Halbtagen und einem ganzen Tag am Donnerstag. Sie wird diesmal nicht gerade hohe Wellen werfen. Die CVPO ist trotzdem hoch aktuell und setzt sich mit Motionen für den arg gebeutelten Tourismus ein, will den Bergbahnen helfen. LIes dazu unsern Fratkionsbericht von der Fafleralp im WB.

 
Populismus pur Drucken E-Mail

(März 2008)
Zum Referendum gegen das neue Gesundheitsgesetz

Die Artikel 109-113 des neuen Gesundheitsgesetzes bezüglich des Passivrauchens stellen kein Rauchverbot dar. Die Raucherinnen und Raucher können weiterhin Tabak konsumieren so viel sie wollen. Sie dürfen künftig einzig und allein dort nicht mehr den lästigen und giftigen Rauch produzieren, wo er Menschen in deren Gesundheit schädigt, sie sogar umbringt. Dies isst in Japan, Kanada, USA, Südafrika, Australien , in Irland, Italien, Frankreich, Deutschland, in den Kantonen St. Gallen, Appenzell, Solothurn, Genf und in den Touristenkantonen Tessin und Graubünden so. Wieso zum Teufel soll dies im Wallis nicht möglich sein?
Gerade in den kleinen Bars und Pubs, wo das Verbot die Raucher und die Betriebsinhaber im meisten trifft, müssen die Angestellten ununterbrochen ein ekliges Rauchgemisch einatmen. Wenn sie selbst Raucher sind, „rauchen“ sie täglich zusätzlich zu ihrem Eigenkonsum bis zum Wert von mehr als 30 Zigaretten unfreiwillig. So genannte „fumoirs“, Raucherräume oder das Rauchen im Freien sind die Alternative. Ein Zigarettenkonzern bietet hierfür bereits „Fünfzentimeterzigaretten“ an.
Das Gesetz gegen das Passivrauchen ist ein Arbeitsnehmerschutzgesetz. Erstaunlich, dass die SP sich so massiv im Referendumskomitee engagiert! Dass Charles-Louis Joris von einem künftigen Verbot von Cheminéefeuer und Dickwerden spricht ist reinster Populismus und entbehrt jeglicher Realität. Seine Vision vom Verbot von Weihrauch, Raucherstäbchen und Paraffinkerzen dürfte ihn kaum stören

Markus Truffer, Grossrat CVPO

 
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