Newsflash

Völlig überraschend hat mich die ordentliche DV des Oberwalliser Jägerverbandes zu ihrem Präsidenten gewählt. Ob es da unter den über 1000 Oberwalliser Jägern nicht gute jüngere Semester gehabt hätte? So bin ich denn nun bei der grünen Gilde neben recht leidenschaftlichem Jäger auch noch Dirigent der Jagdhornbläser "Gämschbeck", Prüfungsexperte bei der Jungjägerprüfung, Mitglied des Kantonalvorstandes (9 Mitglieder) und eben neuer Präsident des OWJV für vier Jahre. Allen ein kräftiges Weidmannsheil und unterstützt mich! Das Wallis soll stolz auf seine über 3000 JägerInnen sein.
 

08.03.2012

Nächste Woche ist die Grossratssession während 3 Halbtagen und einem ganzen Tag am Donnerstag. Sie wird diesmal nicht gerade hohe Wellen werfen. Die CVPO ist trotzdem hoch aktuell und setzt sich mit Motionen für den arg gebeutelten Tourismus ein, will den Bergbahnen helfen. LIes dazu unsern Fratkionsbericht von der Fafleralp im WB.

 
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Bemerkungen III

Männiglich fragt sich mit mir, wie lange noch die Überholspuren auf der Kantonsstrasse durch die rotweissen Leitbacken blockiert sein werden. Ich weiss, sie dienen der Sicherheit. Aber müssen sie wirklich während fünf Monaten den Verkehrsfluss massiv behindern. Noch lacht die warme Oktobersonne und schon werden diese Pflöcke aus dem Hangar geholt und machen ein Überholen von Siders bis weit in die Visper Täler hinein für  Monate unmöglich. Der strapazierte Autofahren kann sich dann hinter einem Autobus oder Laster mit Tempo 60 oder weniger eine Stunde lang grün und blau ärgern. Die Frage sei erlaubt, ob man die Leitbacken für die paar Tage, an denen sie wirklich berechtigt sind, nicht gezielter aufstellen könnte?„Es ist mit Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe zu rechnen“. Sehr präzis!  Sind das nun vielleicht 10 Millionen oder 99 Millionen? Ein Riesenunterschied. „Unser Fortschritt in dieser Sache ist ein Quantensprung“ und man meint damit einen Riesenschritt vorwärts. Mit der Bezeichnung „Quantensprung“ greifen die meisten vollkommen daneben. Volkstümlich gesagt ist ein Quant die kleinste Münze in der Währungseinheit der Energie. Quanten können also unglaublich winzig sein. Gemäss „Blick“ erschiessen die Walliser Wildhüter ausgewählte Wölfe mit der Flinte. Selbst die Wölfe wissen, dass sie nur vor einem Schuss aus der Büchse Angst haben müssen. Die Präzision bleibt manchmal arg auf der Strecke.Markus Truffer, St. Niklaus

 
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Bemerkungen 01

Plástico, elástico, fantástico! Den „Beobachter“, das „Telé, den „Schweizer Jäger“ muss ich jeweils mit Widerwillen aus ihren verdammten Plastikhüllen befreien. Fast jeden Tag  schliddern zahlreiche Broschüren, Berichte, Kataloge, plastikverpackt auf unsern Tisch und das mühsame Entfernen der zähen Häute beginnt. Es kommt schon vor, dass ich die rasiermesserscharfe Klinge des Jagdmessers benutzen muss. Sollten eines Tages auch noch der „WB“, der „Nouvelliste“ und das „Amtsblatt“ plastikverpackt daherkommen, werde ich mit den Analphabeten der Sahara von Oase zu Oase ziehen. Den „Walliser Totentanz“ von Werner Ryser und  alle Walliser und Walser Sagenbücher würde ich allerdings mitnehmen.„Willkommen bei Combox von Swisscom! Der Teilnehmer mit der Nummer 079…..435..…28…...52 ist momentan nicht erreichbar. Bitte hinterlassen Sie nach dem Ton Ihre Nachricht…… „ PiepsAber Hallo, was soll das? Ich weiss doch, wem ich anläute, ich kenne seine Nummer. Klar ist er nicht erreichbar, sonst würde er sich ja melden. Und wie langsam der ganze Spruch daher gesagt wird! Ist das ganz billige Geldmacherei? Und manchmal habe ich es wirklich eilig. Darum mein Vorschlag an Swisscom: reduzieren Sie Ihren Spruch auf: „Nach dem Pieps!“. Das genügt vollauf.Markus Truffer, St. Niklaus

 
Simplon Töffsegnung Drucken E-Mail

Motorradsegnung auf dem Simplonpass: Armutszeugnis

Vorweg gesagt: ich habe überhaupt nichts gegen den Gospel Riders Präsidenten Thom Hächler oder seine Riders. Herr Hächler selbst bezeichnet sich als frei evangelisch. Freikirchen gibt es wie Sand am Meer. Etliche davon sind Sekten. Die eigenwilligen und eindrücklichen Messen und Segnungen vom Wiissu Charly  in drei Sprachen  gingen so richtig unter die Haut, trafen die Herzen der Töfffahrer, der motards, der motociclisti, der bikers. Er wird schmerzlich vermisst.Während viele Geistliche mit den Messen an feuchtfröhlichen Musik- und Älplerfesten oder mit den Modeshows, Fotoshootings, Filmaufnahmen bei Taufen, Hochzeiten, Fronleichnam und so weiter kein Problem bekunden, haben sie wegen ein paar unerzogener Biker Tausende von Motorradfahrern vor den Kopf gestossen. Man kann bei Taufen zum Beispiel solches beobachtet werden: Tante Hilde lässt die neue HD-Videokamera mitlaufen, klein Roger spielt auf seinem iPhone „Zornige Vögel“, beim Vaterunser bewegen viele wortlos die Lippen, zu Beginn der Messe will eine hilfreiche Kusine dem Pfarrer aufhelfen, als er vor dem Alter niederkniet.Mein Vorschlag: Heuer oder spätestens 2013 packt unser Landesbischof - selbst auch ein Biker - die Chance und hält vor vier Tausend friedlich vereinten und nüchternen MotorradfahrerInnen, die mit Herz dabei sind, Messe, Ansprache und Segnung auf dem geschichtsträchtigen Simplonpass, neben dem stolzen Adler.Wir Biker akzeptieren ihn auch, wenn er auf seinem coolen Mini-Cooper-Cabriolet vorfährt. Ein Mann aus Eischoll ist uns tausendmal lieber als ein Mann aus Möriken.

 
1. August 2009 in Binn Drucken E-Mail
 
Lämmer- und Schafserie Drucken E-Mail

zu den Leserbriefen der Herren Freisinger, Zurbriggen und Williner

Mein Artikel „Das Schweigen der Lämmer“ hat bisher drei Leserbriefe im WB bewirkt. Das „Blöken der Lämmer“ von Oskar Freisinger ging gar nicht auf meine Aussagen über den Rückzug des Franz Ruppen als Staatsratskandidat und die Arbeit der SVP-Parlamentarier ein. Herr Freisinger weiss warum. Und der Grund, mich als Oberschächter zu bezeichnen ist vermutlich nur dem Literaten Freisinger bekannt.

Zu „Ein redendes Schaf der SVP“ von Hans Zurbriggen ist zu sagen, dass ich mich selbstverständlich über die Wahl der drei jungen, intelligenten und attraktiven SVP-Suppleantinnen gefreut habe. Mir ging es aber nur um den Staatsratskandidaten der SVP und die Arbeit der Grossräte. Ich würde mich sehr freuen, die gewählten SVP-Suppleantinnen möglichst oft im Grossratssaal im Einsatz zu sehen. Dass der SVP-Abgeordnete Zurbriggen uns bei unsern Vorstössen unterstützen will, wissen wir zu schätzen.

Im „Schwarznasenschaf“ behauptet ein Herr Jörg Williner aus Gelterkinden täglich den WB zu lesen. Das kann kaum stimmen, denn sonst wüsste er, dass ich vor den diesjährigen Grossratswahlen ausser zwei kleinen Informationsberichten nichts schrieb. Nach und zwischen den Wahlen verfasse ich kleine Texte im WB, die keineswegs farblos sind und gern und mit Schmunzeln gelesen werden. Eine Auswahl davon findet Herr Williner auf www.markustruffer.ch Übrigens habe ich dass Image, mich ganz und gar nicht nach dem „Winde auszurichten“.

Vielleicht geht hiermit die „Lamm- und Schafserie“ zu Ende. Markus Truffer, Grossrat, St. Niklaus

 
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